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Heimattreffen Wiesenhaid 2009
Bericht von Robert Feil An Mariä Geburt feiern die Wiesenhaider im Banat ihr Kirchweihfest.
In der alten Heimat als auch hier in der Bundesrepublik ist dies der Anlaß, sich zu begegnen, einige Zeit zusammen zu verbringen und ein frohes Fest zu feiern.
In diesem Jahr trafen wir uns am 12.
September in Ulm, um unseren Heimattag zu feiern. Der Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft durfte ca. 110 Personen beim Treffen begrüßen.
Ein herzlicher Gruß ging in die alte Heimat.
Einige unserer Landsleute haben sich entschlossen im Banat zu bleiben. Sie sind für die HOG ein wichtiges Bindeglied und auch Anlaufstelle für all unsere Belange in der alten Heimat. Nur so kann die Pflege
von Kirche, Friedhof und Wegekreuze mit den Landsleuten zusammen gestaltet werden.
Nach der Begrüßung berichtete der Vorsitzende über die Aktivitäten der HOG in den letzten Jahren. Die
laufenden Aufgaben im kulturellen Bereich und die Tagesordnung des Heimattreffens wurden erläutert.
In den vergangenen Jahren stand der Aufbau und Aktualisierung unserer Internetseite
www.wiesenhaid.de im Vordergrund. Danke dafür unseren Landsleuten Eduard Welsch und Ingemar Ganz. Sie haben die Internetseite für das Heimattreffen umfassend erweitert. Über den Ortsplan kann man die Straßen
und Häuser aufrufen. Alle bis zurzeit vorhandenen Bilder wurden in die Internetseite eingearbeitet. Die Landsleute werden aufgerufen Stammbäume und historische Bilder an die Autoren der Internetseiten zu
senden. Diese Daten werden parallel zu den Häusern abgelegt. So kann der Besucher Internetseite eine Reise durch das Dorf antreten.
Am Nachmittag hat unser Landsmann Manfred Bruckler sein Buch “Der
Friedhof von Wiesenhaid” vorgestellt. Alle Grabsteine wurden fotografiert und es wurde ein Gräberverzeichnis angelegt. Des weiteren wurden die Inschriften abgeschrieben und neben dem Bild des Steines
abgelegt. Die HOG freut sich über die erstellte Dokumentation, bleibt uns doch auf diese Weise ein Ort der Erinnerung erhalten. Das Buch kann bestellt werden beim Autor oder in jeder Buchhandlung.
Bei
der anschließenden Lichtbildvorführung konnten die Landsleute aktuelle Bilder aus der Heimat sehen. Des weiteren hat Frau Anna Kessner für das Jahrgangstreffen eine Bilddokumentation über Leben und Wirken
ihres Jahrganges zusammengestellt. Neben den vielen schöner Bilder sahen wir den schlechten Zustand des Kirchendaches unserer Heimatkirche.
Noch beim Treffen haben unserer Landsleute 340 EUR für die
Renovierung des Kirchendaches gespendet. Unser Kassier Günther Feil hat Überweisungsvordrucke für die Dachrenovierung gedruckt und viele Landsleute haben Spenden zugesagt. Weitere Spenden für das Kirchendach
bitte auf das Konto 13171003, BLZ 62291020, Volksbank Crailsheim.
Mit Spannung erwarteten die Landsleute am Nachmittag den Einzug der Trachtenpaare.Unter Beifall der versammelten Landsleute zogen die
Trachtenpaare in Kirchweihtracht beziehungsweise in Festtagstracht in den Saal ein. Wie in der alten Heimat üblich wurden die traditionellen Tänze vorgeführt. Erinnerungen wurden wach, wie man selber vor
Jahren in Tracht, am Kirchweihzug in der alten Heimat teilgenommen hat.
Das gemeinsame Feiern des Gottesdienstes war schon immer fester Bestandteil unseres Treffens. Der Gottesdienst wurde von Franz
Kessner, Albert Schankula und Ingemar Ganz vorbereitet. Die Singgruppe angeleitet durch die Kantoren, sorgte dafür, dass der Gottesdienst für alle zu einem feierlichen Erlebnis wurde. Der Priester Robert
Dürbach aus Hatzfeld, der den Gottesdienst zelebrierte, ging auf die Belange unserer Volksgruppe ein und sprach uns Mut zu, unsere Feste weiter zu feiern. Zwei Fahnen aus der Heimatkirche
schmückten die Kirche beim Festgottesdienst und sind Zeichen der Verbundenheit zwischen der Gemeinde Wiesenhaid mit der Gemeinde St. Michael zu den Wengen.
Die Sportler kamen auch auf ihre Kosten. Das
Kegelturnier wurde organisiert von Emil Bürger und Rudolf Schmidt. Den Pokal hat Herbert Feil gespendet. Bei reger Beteiligung kam es zu einem beachtlichen Ergebnis. Nach 4 Stunden Wettbewerb konnte das
Turnier mit einer Leistung von 23 Holz in drei aufeinander folgenden Würfen abgeschlossen werden. Der Gewinner des Pokals 2009 ist Reinhold Decker.
Durch die umsichtige Pflege der Heimatortsdatei
durch Maria Ganz konnte bei diesem Heimattreffen auch das Jahrgangstreffen der 50 und 60 Jährigen organisiert werden.
Vor dem Ausklang des Festes bedankte sich der Vorstand bei allen, die bei der
Vorbereitung des Festes mitgeholfen haben sowie den Spendern des Rosmarins Familie Beller.
Die Zeit verging wie im Flug. Um 1.00 Uhr mussten wir uns trennen. Für alle ging ein schönes Fest zu Ende.
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