Der Vorsitzende
der Heimatortsgemeinschaft durfte ca. 100 Personen beim Treffen begrüßen. Erstaunt war man über das Fernbleiben einer stattlichen Anzahl von Stammgästen. Man traf aber Landsleute an, von denen
man schon lange nichts gehört hatte. Eine stattliche Anzahl von Kindern war auch dabei. Die musikalische Einleitung für unser Treffen erledigte unser Nachwuchspianist Matthias Feil mit viel
Schwung. Ein herzlicher Gruß ging in die alte Heimat. Einige unserer Landsleute haben sich entschlossen im Banat zu bleiben. Sie sind für die HOG ein wichtiges Bindeglied und auch Anlaufstelle
für all unsere Belange in der alten Heimat. Nur so kann die Kirche und der Friedhof gepflegt und weiter erhalten werden. Der Spendeneingang im Einzelnen von bis zu 50 EUR für Kirche und Friedhof
war erheblich. Am Nachmittag wurde die Internetseite www.wiesenhaid.de vorgestellt. Unsere Landsleute Eduard Welsch und Ingemar Ganz haben hier schon erhebliche Leistungen erbracht. Aus
ihren Vortrag konnten die Landsleute den heutigen Stand der Internetseite begutachten. In nächster Zeit soll ausgehend vom Ortsplan, Bilder der Häuser hinterlegt werden. Von da aus sollen die
Namen der ehemaligen Bewohner mit entsprechenden Verknüpfungen versehen werden. Unterhalb der Häuser-Fotos von heute, werden historische Fotos mit dem Namen der jeweiligen Bewohner
festgehalten. Mit Freude konnte festgestellt werden, dass viele Landsleute Beiträge zu der Internetseite bringen möchten. Geplant ist ebenso, die beim Treffen erstellten Fotos auf die
Internetseite zu stellen. Die Seite soll durch weitere Beiträge nach und nach ergänzt werden.
Das gemeinsame Feiern des Gottesdienstes war schon immer fester Bestandteil unseres Treffens. Der
Gottesdienst wurde von unseren Kantoren Franz Kessner und Albert Schankula als auch von dem Lektor Ingemar Ganz vorbereitet. Bei der Liederauswahl war man bestrebt solche aus der
alten als auch aus der neuen Heimat zusammenzubringen. Die Singgruppe angeleitet durch den Kantor sorgte dafür, dass alle Beteiligten einen feierlichen Gottesdienst erleben konnten. Der
Jugenddekan aus Ulm der den Gottesdienst zelebrierte ging auf die Geschichte unserer Volksgruppe ein und sprach allen aus dem Herzen und uns Mut zu, unsere Feste weiter zu feiern. Zwei Fahnen aus
der Heimatkirche schmückten die Kirche beim Festgottesdienst und sind Zeichen der Verbundenheit zwischen der Gemeinde Wiesenhaid mit der Gemeinde St. Michael zu den Wengen.
Die Sportler kamen
auch auf ihre Kosten. Das Kegelturnier wurde organisiert von Peter Jakob. Bei reger Beteiligung kam es zu einem beachtlichem Ergebnis. Nach 4 Stunden Wettbewerb konnte das Turnier mit einer
Spitzenleistung von 24 Holz in drei aufeinander folgenden Würfen abgeschlossen werden. Der Gewinner des Pokals 2003 ist Norbert Krutsch. Es gratulieren die Organisatoren und die ganze
Gemeinschaft.
Vor dem Ausgang des Festes bedankte sich der Vorstand bei allen die mitgeholfen haben das Fest zu gestalten, nicht zuletzt den Kassier Günther Feil, als auch den Spendern des
Rosmarins; Familie Beller. Die Zeit verging wie im Flug. Um 1.00 mußten wir uns trennen, für alle ging ein schönes Fest zu Ende