Jahr |
Ereignis |
1434 |
Radna wird in Urkunden erstmals erwähnt. |
1520 |
Um diese Zeit errichtet eine Witwe hier die erste Kapelle |
1642 |
Franziskanerpater Andreas renoviert das Kirchlein von Radna |
1668 |
Das spätere Gnadenbild, das aus der Druckerei Remondini in Bassano/Italien stammt, kommt nach Radna und wird dem
Kirchlein, von dem damals schon 80-jährigen Georg Viehnossa, geschenkt. |
1695 |
Die Türken brennen bei der Belagerung von Lippa das Kirchlein nieder. Das Gnadenbild wird, obwohl alles niedergebrannt
war, völlig unversehrt in der Asche gefunden. |
1707 |
Nachdem die Pest von Arad aufgehört hat, kommen die ersten Wallfahrer nach Radna. |
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Am Berg neben der Kapelle wird der Grundstein für das heutige Kloster gelegt. |
1727 |
Der Bau des Ordenshauses ist beendet. |
1730 |
Das Ordenshaus wird zum “Konvent”, dass heißt Kloster, erhoben. |
1750 |
Domherr Michael Slezak vom bischöflichen Ordinariat in Temeswar erteilte der Wallfahrt die offizielle Genehmigung.
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1756 |
Domprobst Clemente Rossi legt den Grundstein zur Wallfahrtskirche. |
1767 |
Bischof Franz Anton Engl von Wegrain weiht die Gnadenkirche. Die Kirche ist im Barockstil erbaut. Innere Länge 63m,
Breite 15m; Höhe 21m, mit zwei nach Süden stehenden Türmen. Sie fasst über 5.000 Menschen. |
1768 |
Der spätere Kaiser Joseph II. stattet der Gottesmutter von Radna seinen Besuch ab. |
1770 |
Das Gnadenbild erhält seinen heutigen Silberrahmen, den Hofgoldschmied Josef Moser in Wien angefertigt hat. |
1820 |
Fürstprimas Alexander Rudnay konsekriert die Wallfahrtskirche und schenkt dem Gnadenbild zwei Kronen aus Gold, ebenso
wie das Zepter aus Gold. |
1895 |
Zum zweihundertjährigen Jubiläum erhält die Wallfahrtskirche einen neuen Altar aus Marmor. |
1911 |
Die beiden Türme werden auf 67m erhöht und der Wallfahrtsberg neu gestaltet. |
1935 |
In diesem Jahr erreicht die Zahl der Wallfahrer ihren Höhepunkt; mehr als 73.000 Menschen sind zusammen mit Bischof
Pacha gekommen. |
1948 |
P. Ernst Harnisch OFM kommt als neuer Guardian nach Radna und hat über vierzig Jahre hier seinen Dienst getan. |
1951 |
Nach der Auflösung der Orden werden die Franziskaner in Radna zusammengezogen. Einige Zeit später wird das
Klostergebäude beschlagnahmt. Die Ordensleute zerstreuen sich. |
1992 |
Papst Johannes Paul II. erhebt die Gnadenskirche zur Basilika Minor. Domprobst, Titularerzbischof Dr.
Adalbert Boros, stiftet den neuen Zelebrationalter zum Dank für den Schutz der Gottesmutter in schweren Zeiten. |